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Eine Stadt ohne B├Ąume – nicht vorstellbar! B├Ąume produzieren unseren lebensnotwendigen Sauerstoff, dienen der Klimaverbesserung, sind Filter von Staub und Schadstoffen und sorgen f├╝r Luftfeuchtigkeit und –bewegung. Sie bieten Lebensraum f├╝r die unterschiedlichsten Lebewesen, beleben und gliedern das Stadtbild und d├Ąmpfen den L├Ąrm. Zum Erhalt der B├Ąume bedarf es deshalb eines besonderen Schutzes.

Um diesen Schutz zu gew├Ąhrleisten, hat die Landeshauptstadt Hannover am 27.01.1987 eine Baumschutzsatzung erlassen, die in der Fassung vom 08.06.1995 g├╝ltig ist. Selbstverst├Ąndlich soll der Baumschutz im Einklang mit den Menschen der Stadt stehen. Zu diesem Zweck l├Ąsst die Baumschutzsatzung der Landeshauptstadt Ausnahmen in begr├╝ndeten F├Ąllen zu.

 

Genehmigungsverfahren f├╝r Ausnahmen und Befreiungen nach der Baumschutzsatzung

Grunds├Ątzlich sind im Stadtgebiet Hannover alle Laub- und Nadelb├Ąume mit einem Stammumfang von 60 cm, in 1 m H├Âhe gemessen, gesch├╝tzt. Bei mehrst├Ąmmigen B├Ąumen wird die Summe der Stammumf├Ąnge addiert. Einzelb├Ąume der Arten Eibe, Rotdorn, Wei├čdorn, Stechpalme, Kugelahorn und Maulbeere sind bereits ab 30 cm Stammumfang gesch├╝tzt, ferner alle Gro├čstr├Ąucher ├╝ber 3 m H├Âhe und frei wachsende Hecken mit ├╝ber 5 m L├Ąnge und 3 m H├Âhe. Verboten sind Entfernungen, Besch├Ądigungen, Beeintr├Ąchtigungen oder Ver├Ąnderungen der typischen Erscheinungsform eines gesch├╝tzten Geh├Âlzes.

Ausnahmen von diesen Bestimmungen m├╝ssen beim Fachbereich Umwelt und Stadtgr├╝n schriftlich beantragt werden. F├╝r den Antrag kann das bereitgestellte Antragsformular genutzt werden
Genehmigungsverfahren f├╝r Ausnahmen und Befreiungen nach der Baumschutzsatzung
 

B├Ąume und Str├Ąucher f├╝r Hannover

Baumpflegerische Ma├čnahmen oder F├Ąllungen sollten im Zeitraum vom 01.10. bis zum 28.02. eines Jahres erfolgen, da insbesondere V├Âgel in der Brut- und Aufzuchtzeit gesch├╝tzt werden sollen. Die in der Regel angeordneten Ersatzpflanzungen sollen bis zum 01.05. des dem Antragsdatum folgenden Jahres durchgef├╝hrt sein, um die Beeintr├Ąchtigung des Naturhaushaltes und des Ortsbildes zeitnah zum Eingriff auszugleichen.

Vorschl├Ąge f├╝r Ersatzpflanzungen

Baumschutz

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