Bombenfunde aus dem 2. Weltkrieg

Bombe-LuftschutzwartIsernhagen, wie auch unser Isernhagen-S├╝d, damals noch Klein-Isernhagen genannt,  wurden w├Ąhrend des Krieges von Bombenangriffen nicht verschont. Die ersten vereinzelten Bomben fielen schon im Herbst 1940.

 

 

Bombe-Luftschutzwart 2Wie in Hannover, so wurden auch in Isernhagen und im Ortsteil Klein-Isernhagen die angeordneten Luftschutzma├čnahmen umgesetzt. Im Pappelbrink entstand ein Luftschutzbunker f├╝r ca. 80 Personen. In den H├Ąusern wurden die Keller, wo dies m├Âglich war, zu behelfsm├Ą├čigen Luftschutzkellern ausgebaut. Manche Familie grub sich im Garten ihren ÔÇ×Luftschutzbunker“.

Bomben-GedenksteinIm Herbst 1943 fingen die wirklich ernst zu nehmenden Luftangriffe an.

Von gro├čer Wirkung war am 27. September  1943 ein Einschlag in das Haus von Ernst Hartmann, Burgwedeler Strasse 76 (sp├Ąter Pr├╝├čentrift 79). Haus und Wohnungseinrichtung wurden fast vollst├Ąndig zerst├Ârt. Die Familie kam mit dem Leben davon. Ein weiterer Bombenvolltreffer zerst├Ârte das Haus ÔÇ×Lindenallee 31“ und begrub die Besitzer, das Ehepaar Meislahn unter sich.

Am 28. M├Ąrz 1945, wurde der Luftschutzbunker am Pappelbrink getroffen und zur H├Ąlfte zerst├Ârt. Es gab es 38 Tote und viele Schwerverletzte. Zum Gedenken an die Toten hat die Gemeinde Isernhagen auf dem Friedhof ÔÇ×im alten Dorf“ einen kleinen Gedenkhain errichtet.

Am Mittwoch, 10. Oktober 2007, gegen 18:00 Uhr, mussten ca. 1000 B├╝rger aus unserem Stadtteil wegen der Entsch├Ąrfung einer Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg evakuiert werden. Die 10-Zentner-Bombe war in der N├Ąhe der Lindenallee gefunden worden, so dass die Evakuierung sowie zeitweise Vollsperrungen der A2 und von einigen Hauptstra├čen notwendig wurden. Unter den Evakuierten waren auch die Bewohner eines Seniorenheims, die teilweise in einer Grundschule untergebracht werden mussten. Bombenentsch├Ąrfung

Gegen 20:00 Uhr konnte die Bombe schlie├člich ohne Probleme von Spezialisten entsch├Ąrft und die Evakuierung beendet werden.
 

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