Ampel f├╝r die Kreuzung am Fasanenkrug

Info von Herrn Peter Freiwald, stellvertr. Leiter des FB Tiefbau:
(30.04.2008)

  • Die bei letztem Gespr├Ąch am 14.03.2008 erw├Ąhnte Abkl├Ąrung mit der ├ťSTRA ├╝ber bautechnische Fragen im Kreuzungsbereich Burgwedeler Str./Eichenweg/Dachstrift hat inzwischen stattgefunden.
    Es ist dabei zu einer L├Âsung aller ungekl├Ąrten Probleme gekommen.
  • Nunmehr sind die dataillierten Ausf├╝hrungspl├Ąne in Arbeit gegangen.
  • Die zur Umsetzung erforderlichen Geldmittel stehen im Haushalt bereit. Es wird damit gerechnet, dass der Haushaltsausschuss diese im Laufe der  Monate Mai/Juni 2008 absegnet.
  • Sofern dies der Fall ist, geht Herr Freiwald davon aus, dass die Bauarbeiten f├╝r die beiden Ampelanlagen noch 2008 begonnen werden k├Ânnen.

----------------------------- ├Ąltere Informationen -------------------------------

Nach direkter Anfrage und auch dann erst mit nachfolgender Intervention durch Ratsherrn Martin Hanske erhielt der B├╝rgerverein am 14.03.2008 folgenden Zwischenbescheid durch Herrn Peter Freiwald, stellvertretenden Leiter des Fachbereichs (FB) Tiefbau, Hannover:

Das Vorhaben am Fasanenkrug ist fest gekoppelt an die gleichzeitige Erstellung einer Fu├čg├Ąngersignalanlage im Kreuzungsbereich Burgwedeler Stra├če/ Dachstrift/ Eichenweg. Dort soll der der Verkehr zum und vom LIDL-Markt, am Eichenweg, sicherer gemacht werden.

Herr Freiwald sagte definitiv: ÔÇ×Ohne die Anlage im Bereich der genannten Kreuzung wird auch am Fasanenkrug nichts gebaut!“

F├╝r eine Ampelinstallation an der genannten Kreuzung sind aber erhebliche technische Probleme zu l├Âsen, da der Stadtbahnverkehr auf der Burgwedeler Stra├če einzubeziehen ist. Eines der Probleme r├╝hrt daher, dass auf der Westseite der Burgwedeler Stra├če im Grunde genommen zu wenig Raum f├╝r eine Ampel vorhanden ist.

Fasanenkrug_Unfall_080328_2KDer Fachbereich Tiefbau muss die technischen Probleme gemeinsam mit der ├ťSTRA l├Âsen. Es haben bereits mehrere Konsultationen stattgefunden, ohne bisher eine realisierbare L├Âsung gefunden zu haben. Noch f├╝r M├Ąrz ist eine weitere Er├Ârterung vereinbart. Von deren Ergebnis will uns Herr Freiwald ca. Mitte April in Kenntnis setzen.

Auf die Frage, ob er denn wenigstens noch f├╝r das Jahr 2008 die Umsetzung des Vorhabens zusagen k├Ânne, erwiderte er vorsichtig, davon sollten wir lieber nicht ausgehen. Wahrscheinlicher sei das Jahr 2009.

In dieser viele Einwohner interessierenden Frage hat sich der B├╝rgerverein weiterhin intensiv um eine Verbesserung bem├╝ht. Er hat dazu u. a. Abgeordnete sowohl des hannoverschen Stadtrates als auch der Regionsversammlung eingeschaltet und sich dar├╝ber hinaus auch nochmals direkt an den zust├Ąndigen Fachbereich Bauen/Bereich Tiefbau gewandt. Dessen Leiter, Herr Bode, hat Ende November 2004 als L├Âsung das Versetzen der Fussg├Ąngerampel mit Induktionsschleife an der Varrelheide vorgeschlagen. Durch das Einrichten einer Haltelinie soll ein st├Ârungsfreies Ein- und Ausbiegen aus dem Parkplatz sowie der Strasse Varrelheide beg├╝nstigt werden.

Fasanenkrug_Unfall_080328_3KIm Fr├╝hjahr 2006 hat der Stadtbezirksrat einstimmig einen von seiner SPD-Fraktion eingebrachten Antrag an die Verwaltung der Stadt Hannover verabschiedet, die Dringlichkeit der verkehrssichernden Ma├čnahmen im Bereich Fasanenkrug herauf zu setzen und das Projekt anschlie├čend z├╝gig zu verwirklichen. In dem Antrag wird darauf verwiesen, dass der B├╝rgerverein sich um Sponsoren bem├╝hen werde.

Das hatte dieser auch sofort in Angriff genommen und auf entsprechende Schreiben an die Gesch├Ąfts- und Praxisbetreiber im EKZ Fasanenkrug hin vorl├Ąufige Spendenzusagen ├╝ber einen Gesamtbetrag von 5.000ÔéČ erhalten.

Das Resultat wurde der Verwaltung ├╝ber einen dem Projekt wohl gesonnenen Ratspolitiker signalisiert, was im Herbst 2006 schlie├člich dazu gef├╝hrt hat, dass der Fachbereich Tiefbau nach einer f├╝r Ende November 2006 angesetzten Verkehrsz├Ąhlung konkrete Pl├Ąne f├╝r eine wirksame Umgestaltung der Ampelanlage - m├Âglicherweise aber auch einen dar├╝ber hinaus gehenden gr├Â├čeren Umbau - im Fr├╝hjahr 2007 ausarbeiten wollte. Anschlie├čend sollte die Finanzierung gekl├Ąrt werden. Eine Beteiligung Privater daran hat der stellvertretende Leiter des FB Tiefbau bereits ausdr├╝cklich ausgeschlossen, da Verkehrssicherung eine "hoheitliche Aufgabe" sei, bei der keine Sponsorengelder angenommen werden d├╝rften.

Die Stadt Hannover hat inzwischen mit Schreiben vom 15.8.07  folgende Entscheidung gef├Ąllt:
Es wird die Verlegung der heutigen Fu├čg├Ąngersignalanlage am Stadtbahn-Wendepunkt Fasanenkrug zur Einm├╝ndung der Stra├če Varrelheide vorgesehen. Damit ergeben sich neben der Querungsm├Âglichkeit f├╝r Fu├čg├Ąnger und Radfahrer in diesem Bereich auch gewisse Vorteile f├╝r den abbiegenden Verkehr aus der Stra├če Varrelheide - insbesondere bei der vorgesehenen Anordnung einer Wartelinie f├╝r den stadteinw├Ąrtigen Verkehr der Burgwedeler Stra├če vor dem Knotenpunkt verbunden mit dem Hinweis “Bei Rot hier halten”. Dar├╝ber hinaus wird die verlegte Fu├čg├Ąngersignalanlage bei l├Ąngerem R├╝ckstau in der Stra├če Varrelheide auch vom Kraftfahrzeugverkehr der Nebenrichtung mittels einer Induktionsschleife oder einer Videokamera beeinflusst werden k├Ânnen. Dadurch k├Ânnen Wartezeiten f├╝r ausbiegende Kraftfahrzeuge reduziert werden. Wartezeiten von 30 - 40 Sekunden werden allerdings seitens der Verwaltung noch f├╝r durchaus zumutbar gehalten. Das gleiche Prinzip soll f├╝r die Parkplatzanbindung realisiert werden, um auch hier unzumutbar lange Wartezeiten f├╝r den ausfahrenden Verkehr ausschlie├čen zu k├Ânnen.

Seitens der Verwaltung wird nun angestrebt, die Verlegung der vorhandenen Fu├čg├Ąngersignalanlage zusammen mit dem Neubau einer Fu├čg├Ąngersignalanlage Burgwedeler Stra├če/ Dachstrift/ Eichenweg nach M├Âglichkeit im Jahr 2008 zu realisieren. Die erforderlichen Haushaltsmittel wurden im st├Ądtischen Haushalt jedoch nicht bereitgestellt. Es ist somit heute unwahrscheinlich, dass diese im Haushaltsjahr 2008 auch in ausreichender H├Âhe zur Verf├╝gung stehen.

Beide Ma├čnahmen, also die Errichtung einer neuen Fu├čg├Ąngersignalanlage an der Einm├╝ndung der Stra├če Varrelheide unter Wegfall der bestehenden Anlage am Fasanenkrug sowie die Errichtung einer weiteren neuen Fu├čg├Ąngersignalanlage in H├Âhe Dachstrift/ Eichenweg befinden sich zur Zeit in Abstimmung mit infra, ├╝stra und Technischer Aufsichtsbeh├Ârde (TAB). Die Pr├╝fung kann sich wegen der Gleisquerung auf freier Strecke, also zwischen zwei Haltestellen, als sehr umfangreich erweisen und wird deshalb voraussichtlich nicht kurzfristig vorliegen.

Der gesamte Text der Entscheidung liegt dem B├╝rgerverein vor und kann bei Bedarf eingesehen werden.

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Abschrift aus: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 06.11.2008, Stadt-Anzeiger OstAusfahrtFasanenkrug_K

Im n├Ârdlichen Bothfeld und im angrenzenden Isernhagen-S├╝d sollen bald zwei Fu├čg├Ąngerampeln f├╝r mehr Sicherheit im Stra├čenverkehr sorgen. Die eine davon wird von der Stra├čenbahnendhaltestelle Fasanenkrug an die Ecke Varrelheide / Pr├╝├čentrift versetzt. Die andere Anlage ist neu und bekommt ihren Standort an der Burgwedeler Stra├če in H├Âhe von Eichenweg und Dachstrift. Beide Ampeln sollen bis zum kommenden Fr├╝hsommer in Betrieb gehen.

Der Um- und Neubau geht zur├╝ck auf den B├╝rgerverein Isernhagen-S├╝d. Wie berichtet, sorgt er sich seit langem um die Kunden des Ladenzentrums, das sich gegen├╝ber der Einm├╝ndung Varrelheide in die stark befahrene Pr├╝├čentrift befindet. Vor allem Autofahrer, die nach links in Richtung Isernhagen-S├╝d abbiegen wollen, m├╝ssen bei der Ausfahrt vom Parkplatz viel Geduld aufbringen oder ein riskantes Abbiegeman├Âver wagen.

Nach einer Verkehrsz├Ąhlung und einem Gutachten folgte die Stadt dem Vorschlag des B├╝rgervereins. Die Druckampel f├╝r Fu├čg├Ąnger, die bisher an der Stadtbahnhaltestelle Fasanenkrug installiert ist, wird demnach an die Ecke der Einm├╝ndung Varrelheide verlegt. Fahrg├Ąste aus dem n├Ârdlichen Bothfeld hingegen, die an der Endhaltestelle aussteigen, finden ÔÇ×ihre“ Ampel nicht mehr an der Endhaltestelle vor, sondern etwa 40 Meter weiter entfernt. Damit die Bothfelder Anwohner in diesem Fall nicht einfach ├╝ber die Fahrbahn laufen, wurde das Projekt mit einer zweiten Ampel in H├Âhe Eichenweg / Dachstrift gekoppelt. Sie soll zugleich den Kunden des Lidl-Marktes Sicherheit geben, die westlich der Burgwedeler Stra├če wohnen. Die Planungen dazu sind inzwischen in gro├čen Teilen fertig.

ÔÇ×Ein entscheidender Punkt ist die ├ťberquerung der Stadtbahngleise an der Burgwedeler Stra├če“, erl├Ąutert Peter Freiwald, Leiter des Fachbereichs Tiefbau. Damit an dem neuen ├ťberweg gen├╝gend Platz f├╝r Ampel und Fu├čg├Ąnger ist, soll die stadteinw├Ąrts f├╝hrende Fahrbahn ein klein wenig schmaler werden. Wie an der Pr├╝├čentrift wird auch hier eine Druckampel installiert. Vor der Stadtbahn hingegen werden die Fu├čg├Ąnger auf andere Weise gesichert: Hier soll ein versetztes Gitter bewirken, dass niemand schnurstracks ├╝ber die Schienen l├Ąuft. ÔÇ×Das Umwinden der Absperrung f├╝hrt zwangsl├Ąufig zu mehr Aufmerksamkeit f├╝r die Stadtbahn“, sagt Freiwald.

Bis Ende des Jahres sollen die Pl├Ąne den politischen Gremien vorgelegt werden. Mit einem Baubeginn ist dann im Juli 2010 zu rechnen. Werner Mollnau, der Vorsitzende des B├╝rgervereins Isernhagen-S├╝d, hatte auf einen fr├╝heren Termin gehofft, freut sich aber, dass an der Pr├╝├čentrift ├╝berhaupt etwas passiert: ÔÇ×Wir hoffen sehr, dass nun auch beide Ampeln von Nutzen sind.“

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